Fälschungen enttarnen Fake-Einträge in Berwertungsportalen

Bewertungen im Netz sind praktisch, denn sie helfen uns bei der Suche nach dem richtigen Hotel oder dem besten Arzt. Aber nicht alles, was da steht, ist echt! Vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart wurde heute so ein Fake verhandelt.

Ein Zahnarzt hatte einen anderen Zahnarzt verklagt. Der eine Mediziner warf dem anderen vor, dass dieser bei Google und bei zwei Ärzte-Bewertungsportalen gefälschte negative Bewertungen über seine Praxis geschrieben hat.

Deswegen hatte der Geschädigte auf Unterlassung geklagt. Auf seiner eigenen Seite hatte der Konkurrent auch falsche Texte gepostet. In denen wurde er natürlich für seine Fähigkeiten gelobt. Das Gericht hat dem Zahnarzt das Verbreiten der erfundenen Bewertungen heute verboten.

Um den Fake zu beweisen, hatte der Kläger ein Sprachgutachten anfertigen lassen. Darin wurden die negativen Bewertungen – aber auch die positiven für die andere Praxis – ausgewertet. Im Gutachten kommen die Ersteller zu dem Ergebnis, dass die guten und schlechten Bewertungen vom selben Autor stammen, denn in den Texten tauchten u.a. wiederkehrende Rechtschreibfehler auf. weiter


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