Archive for the ‘DZW’ Category

Zulassungsentzug bei fehlenden Fortbildungspunkten

August 22, 2011

so die dzw in ihrer aktuellen Ausgabe: Vertragsärzte, Vertragszahnärzte und -psychotherapeuten müssen sich qua Gesetz regelmäßig fortbilden. Vertragsärzte müssen 250 sogenannte CME-Punkte innerhalb von fünf Jahren erwerben und nachweisen, für Zahnärzte sind es 125 Punkte. (more…)

Mit dem Baas der Großen von 1823 auf der Mädchersitzung im Kölner Gürzenich

April 16, 2011

Mit dem Baas der Großen von 1823 auf der Mädchersitzung im Kölner Gürzenich

Risikomanagement: Verpflichtung oder „Unwort“?

Februar 19, 2009

so zumindest Dr. Kimmel in der DZW-Online

Es gibt heute kaum noch eine Fortbildungsveranstaltung und fast keine Fachzeitschrift, wo nicht das Risiko und dessen Management ein Thema ist. Es ist sogar so, dass das Risikomanagement gegenwärtig mehr und mehr das Qualitätsmanagement in der Diskussion abgelöst hat. Und das war doch in den vergangenen Jahren ein ziemlich kontrovers behandelter Sach- und Problemkomplex, der vor allem durch die Gesetzgebung in den Vordergrund gerückt worden ist.

Begonnen hat die Risikowahrnehmung wohl mit der Risikoklassifikation des Robert-Koch-Instituts in seiner Empfehlung „Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene“ (2006).

kimmel

Weder die schon richtungsweisende DIN EN-Norm 1441 aus dem Jahr 1994 noch die DIN EN ISO-Norm 14971 aus dem Jahr 2001 über Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte war in das Bewusstsein unserer Fachwelt eingedrungen, da sich auch nur wenige Autoren – zum Beispiel Prof. Dr. Gottfried Schmalz und ich selbst – schon frühzeitig mit dieser Thematik beschäftigt hatten.

Spricht man mit Tagungsteilnehmern oder hört sich sonst um, können manche offensichtlich nichts mit der Sache anfangen, weil sie sich bestimmter Risiken (etwa bei der Präparationstechnik) überhaupt nicht bewusst sind. Andere halten das Risikomanagement ebenso wie das Qualitätsmanagement für ausgesprochene Modewörter oder bürokratische Auflagen und so die Flut der Beiträge darüber für eine momentane Übertreibung. Diese oberflächliche Einstellung ist nicht weit davon entfernt, den Begriff „Risikomanagement“ für ein lästiges „Unwort“ zu halten.

Die Risikoanalyse und -bewertung ist aber auf unserem Weg zu mehr ZahnMedizin und darüber hinaus zur Medizin von besonderer Bedeutung. Es beginnt in der Praxis schon damit, durch eine gründliche und dabei auch gelesene Anamnese jedwedes Risiko durch die Kenntnis zum Beispiel von Vorerkrankungen und Medikationen zu minimieren.

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Medizinische Fakultät Münster lädt Ehemalige zum „Welcome [back]“

November 7, 2008

Medizinische Fakultät Münster lädt Ehemalige zum „Welcome [back]“

Veranstaltung ist zugleich Startschuss für Alumni-Netzwerk MedAlum

Mindestens 30.000 Mediziner haben seit Mitte der 1960er-Jahre ihren Berufsweg in Münster begonnen, fortgesetzt oder beendet. Einen Teil davon hofft die Medizinische Fakultät der Universität Münster am 22. November 2008 begrüßen zu können: Für diesen Tag lädt sie ein zum ersten akademischen Klassentreffen der Medizin in der Westfalenmetropole und startet damit zugleich das neue MedAlum-Netzwerk. (more…)

Die GOZ-neu wird sehr unterschiedlich bewertet

November 4, 2008

DZW: Ablehnung bei politischen Verbänden – Paragrafenteil von BZÄK sehr differenziert kommentiert

Bundesweit rüsten gerade politische Berufsvertretungen und Fachgesellschaften auf für breit angelegte Aufklärungskampagnen der Zahnarztpraxen zum „richtigen Umgang mit der GOZ-neu“, die am 1. Juli 2009 in Kraft treten soll. Obwohl die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) noch am 15. November 2008 in einer außerordentlichen Bundesversammlung ihre „strategische Position“ für Nachbesserungen im weiteren Beratungsverfahren festlegen will – die GOZ neu muss noch durch den Bundesrat und das Bundeskabinett – und das BMG Ende November eine Anhörung durchführt, ist kaum noch mit gravierenden Änderungen zu rechnen. Die besondere Kritik richtet sich gegen die „lächerlichen 0,46 Prozent Punktwertsteigerung nach 21 Jahren Punktwertstillstand“, gegen die Bematisierung von zwei Dritteln der Leistungsbeschreibungen, die Abwertung prothetischer und kieferorthopädischer Leistungen um 15 bis 20 Prozent, die Streichung zahlreicher Möglichkeiten besonders in der Implantologie, auf die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zurückzugreifen, und vor allem gegen die Schlechterstellung bei der Adhäsivtechnik in der Füllungstherapie gegenüber den bisherigen Mehrkostenvereinbarungen mit Kassenpatienten. (more…)