Zahnarzt betrügt aus Scham

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er hatte sich beim Hauskauf übernommen. Drei Töchter pflegten teure Hobbys. Die Schwiegermutter war todkrank.

Als dann der Zwist mit seinem Partner in der Gemeinschaftspraxis eskalierte und die Sekretärin kündigte, begann Zahnarzt Dr. Frank G. (54, Name geändert) zu mauscheln.

„Ich traute mich nicht, meiner Familie zu beichten, dass wir das Haus verkaufen müssen“, so der wegen Betruges angeklagte Mediziner. Also machte er mehr als 200 000 Euro bei privaten Abrechnungsfirmen geltend, ohne je eine Leistung erbracht zu haben.

G. flog zwangsläufig auf, doch er praktiziert weiter. Viele Patienten halten ihm die Treue, das Haus ist inzwischen verkauft. Der Arzt: „Ende 2017 sollen alle Schulden beglichen sein.“

Darum das milde Urteil: 20 Monate auf Bewährung. dino

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