Ab 1. Juli kommt die Gratis-Zahnspange, aber nicht für alle Jugendlichen

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Wenn Kinder eine Zahnspange bekommen, ist das für viele Eltern eine enorme finanzielle Belastung. „Wenn ein Kind oder Jugendlicher aus medizinischer Sicht unbedingt eine Regulierung braucht, darf es nicht am Einkommen der Eltern scheitern“, sagt der Obmann der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse (OÖGKK), Albert Maringer. Ab 1. Juli gibt es die Gratis-Zahnspange für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Maringer schätzt, dass etwa 4500 Kinder pro Jahr in Oberösterreich diese neue Leistung in Anspruch nehmen werden. 10,4 Millionen Euro sind dafür reserviert.

 Für die Gratis-Zahnspange muss eine medizinische Notwendigkeit bestehen. Was bedeutet das?

Der Grad der Fehlstellung wird anhand eines internationalen Index festgestellt, der fünf Schweregrade beinhaltet. Für die Grade 4 und 5 müssen die Eltern nichts für die Zahnspange bezahlen. Konkret: Grad vier: vergrößerter Überbiss von mehr als sechs Millimetern, schwere Verdrehung (mehr als vier Millimeter) und überzählige Zähne. Grad fünf: Lippen-, Kiefer, und/oder Gaumenspalten oder ein vergrößerter Überbiss von mehr als neun Millimetern.

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