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: Es ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber immerhin etwas. Einem Teil der Einwohner der Provinz Girona, die zu arm sind um zum Zahnarzt zu gehen, werden die Behandlungen und teilweise auch das benötigte Material geschenkt. Möglich macht dies ein Zusammenschluss von Zahnärzten, die sich in der Gruppierung „Dentistes Solidaris de Girona“ (Solidarische Zahnärzte aus Girona) zusammengeschlossen haben und regelmässig Behandlungen durchführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob nun ein Zahn gezogen oder Karies entfern werden muss, eine Prothese repariert oder Entzündungen bekämpft werden – alles wird erledigt und der Patient hat wieder einen gesunden Mundinnenraum.

Nun kann aber nicht einfach jeder zu diesen Zahnärzten gehen, sondern man muss nachweislich arm sein und man wird von den Sozialstationen nach Bedarf zu einem Termin geschickt. Mittlerweile konnten so seit 2011 immerhin 350 Menschen geholfen werden, die sich ohne diese Aktion nie und nimmer einen Zahnarzt hätten leisten können. Die in der Provinz Girona beheimatete Organisation „Dipsalut“ steuerte bisher knapp 114.000 Euro dazu und dieses Geld ist für das benötigte Personal bestimmt. Auf diesen Kosten sollen die Zahnärzte nicht auch noch sitzen bleiben.

Der Grossteil der Patienten ist zwischen 30 und 60 Jahre al und 54% sind männlich und demnach 46% weiblich. 7,1% aller bisher behandelten Menschen stammen aus unserer Region, dem Alt Empordà.

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