Bleaching nur beim Zahnarzt machen lassen

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Das Bleichen der Zähne sollte unbedingt ausschließlich vom Zahnarzt durchgeführt werden. Das betonte Andreas Moritz, Leiter der Universitätszahnklinik der MedUni Wien, am Montag in einer Aussendung. Gleichzeitig warnte der Experte davor, sich selbst via Internet Zahnaufhellungs-Präparate zu besorgen oder sich an sogenannte Bleaching-Studios zu wenden. „Bleaching sollte immer auch mit einer gesamtheitlichen, zahnärztlichen Untersuchung einhergehen“, riet der Zahnmediziner. Für manche Personengruppen käme das überhaupt nicht in Frage. Auch sollten Füllungen und eventuelle Schmelzrisse abgeklärt werden. Das könne nur der Zahnarzt. In einer EU-Verordnung, die Ende 2012 in Kraft getreten ist, wird genau das geregelt: Zahnaufhellungs-Präparate mit einem Gehalt von 0,1 bis sechs Prozent Wasserstoffperoxid (H2O2), das zum Bleichen verwendet wird, dürfen laut Kosmetikverordnung nur noch an Zahnärzte abgegeben werden. Präparate mit über sechs Prozent H2O2 gelten ohnehin als medizinische Produkte und dürfen nur von Fachärzten eingesetzt werden. Moritz: „Unter 0,1 Prozent Wasserstoffperoxid sind keine entscheidenden Bleich-Ergebnisse zu erwarten.“

Die Zahnklinik der MedUni Wien ist auf diesem Gebiet auch wissenschaftlich tätig. Derzeit befindet sich dort das erste Bleaching-Gerät der neuesten Technologie-Generation, das mit den neuen EU-Regeln konform geht und in Belgien entwickelt wurde. Dabei wird durch eine fotochemische Reaktion das Bleichen unterstützt.

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