Großeinsatz im Zoo Basel: Stoßzahn von Elefant Yoga entfernt

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Eine Rangelei unter Elefanten – und futsch war er: Seit Jahren plagte Yoga sein abgebrochener Stoßzahn. Nun entschied sich der Zoo Basel zur OP. 24 Mann, die Feuerwehr und ein Kran waren im Einsatz.Mit einem 65-Tonnen-Kran konnte der 17-jährige Yoga in die richtige Position gebracht werden. Das Operationsteam meißelte und bohrte den Stoßzahn schließlich Stück für Stück heraus. Die Arbeitstiefe betrug bis zu 50 Zentimeter, da sich die Zahnwurzel auf Augenhöhe des Elefanten befindet. Mit einem Wasserschlauch wurde gespült, zum Absaugen wurde ein Industriestaubsauger umgebaut. Um die Narkose zu erhalten, führten die Spezialisten dem Elefanten einen 1,8 Meter langen Tubus ein und schlossen ihn an zwei Inhalationsnarkose-Apparate für Pferde an. Als Atembeutel dienten Wetterballone mit einem Volumen von 700 Litern.Narkose verlief stabil

Ein Veterinär-Anästhesisten-Team überwachte Yoga permanent. Während der Narkose erhielt er unter anderem rund 50 Liter Infusionen über drei Venenzugänge an den Ohrvenen. Gegen Ende des Eingriffs wurde der Elefant mit einem Ventiliersystem beatmet, das aus den USA eingeflogen worden war.

Die Narkose sei sehr stabil verlaufen, teilte der Basler Zoo mit. 20 Minuten nach Gabe der Gegenmittel sei Yoga ohne fremde Unterstützung aufgestanden. Sofort nach dem Eingriff habe er wieder zu fressen begonnen. Die Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden damit, wie sich der Elefantenbulle erholt hat.

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