Ab 2013 Recall nicht mehr per Infobrief möglich

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Post stellt Produkt ein

– Porto für Post vom Zahnarzt steigt
– Ab 2013 Sparen mit Infobrief nicht mehr möglich
– Versand von Rechnungen und Kostenvoranschlägen gleichfalls teurer
– Frist bis 31.12. für Recalls und andere Patientenpost gut nutzen

Berlin (dentcollege/04.10.2012) „Ab 1. Januar 2013 wird der Versand von Recalls teurer“, so Kerstin Schulz von DENTCOLLEGE, der PR-Agentur für Zahnärzte. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Post ihr Produkt Infobrief zum 31.12.2012 einstellen will. Damit entfällt auch für Zahnarztpraxen die Möglichkeit, geringe Stückzahlen inhaltsgleicher Briefe zu einem günstigen Portopreis zu versenden. Zusätzlich will die Post das Briefporto für Standard- und Maxibriefe erhöhen. Wer seinen Patienten nach dem 1. Januar 2013 schreibt, muss demzufolge tiefer in die Tasche greifen. Schulz empfiehlt deshalb, die verbleibende Frist bis Jahresende zu nutzen, um den Versand von Patientenpost zu den noch bestehenden Konditionen abwickeln zu können.

Bisher konnten Zahnärzte Recallbriefe als Infobriefe der Post verschicken, wenn mindestens 50 Patienten gleichzeitig angeschrieben wurden. Dabei kam es nur darauf an, dass die Briefe inhaltsgleich waren. Eine Sortierung nach Postleitzahlen musste man nicht vornehmen. Auf diese Weise ließen sich im Vergleich zum normalen Briefporto pro Infobrief 20 Cent sparen. Wenn der Infobrief ab 2013 wegfällt, bleibt den Zahnarztpraxen als Sparmaßnahme beim Porto nur noch die Infopost. Hier allerdings müssen, will man eine kleine Menge von 50 Briefen verschicken, die ersten beiden Stellen der Postleitzahl übereinstimmen. Nur dann kommt man in den Genuss vergünstigter Portokosten. Allerdings dürften es viele Zahnärzte schwer haben, diese Bedingung zu erfüllen. Umfasst doch eine Recallaktion, z. B. für die Prophylaxe, oft kaum mehr als 50 Patienten. Und deren Wohnorte sind meist über das ganze Stadtgebiet verteilt, was sich bereits auf die zweite Stelle der Postleitzahl auswirken kann.

Zur Patientenpost gehören neben Recalls, Rechnungen, HKP’s und Kostenvoranschlägen in vielen Zahnarztpraxen auch Grüße zu den Feiertagen am Jahresende. „Wenn ich sonst der größeren Aufmerksamkeit wegen schon mal auf Neujahrsgrüße setze, empfehle ich in diesem Jahr zusätzlich, großen Wert auf das Timing zu legen. Patientenpost sollte vor dem 31.12. verschickt werden“, sagt Kerstin Schulz. Denn wer die bisherigen Konditionen der Post bis zum letzten Tag des alten Jahres nutzt und Recalls und Festtagsgrüße per Infobrief versendet, spart. Ähnliches gilt für Rechnungen und Kostenvoranschläge. Die stecken häufig in normalen Maxibriefen für 2,20 Euro. Doch auch der Maxibrief soll im neuen Jahr 20 Cent teurer werden. Es lohnt sich also, Post nicht auf die lange Bank zu schieben.

„Für Zahnärzte heißt das, Marketingaktionen, die für den Jahresbeginn 2013 geplant waren, nach Möglichkeit auf 2012 vorzuverlegen“, nennt PR-Frau Schulz ein Beispiel für Kosteneinsparung beim Versand von Patientenpost. Sie gibt jedoch auch zu bedenken, dass zwischen Recallpost und solcher zu Weihnachten ausreichend Zeitabstand liegen sollte. Sonst könnte man schnell in den Verdacht kommen, es mit den Festtagsgrüßen nicht aufrichtig zu meinen. Weiterführende Informationen zum Recall auf der Webseite von DENTCOLLEGE unter http://www.dentcollege.de/themen/texte-schreiben/recallbrief-fuer.htm.

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