Hat Zahnarzt Dame unsittlich berührt?

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Ein Zahnarzt, der im Innviertel ordiniert, muss sich am Landesgericht Ried wegen des Vorwurfs der geschlechtlichen Nötigung verantworten.Er verfüge über 3000 Euro an monatlichem Gehalt – eine Summe, die er sich selbst auszahle und die dem Gewinn entspreche, so der Beschuldigte beim Prozessauftakt auf Frage des Richters. Ob das in Relation zu anderen Zahnärzten viel oder wenig sei, wisse er nicht. Er pflege nur eingeschränkten Kontakt zu anderen Zahnärzten. Allerdings zahle er monatlich rund 20.000 Euro als Folge von Verbindlichkeiten aus der Vergangenheit und zum Teil aus Verpflichtungen aus dem laufenden Betrieb.

Im Visier des Landesgerichts Ried ist aber weniger die finanzielle Gebarung als viel mehr der Vorwurf geschlechtlicher Nötigung. Der Zahnarzt habe eine damalige Mitarbeiterin vor mehreren Monaten unsittlich berührt – Vorwürfe, die der Beschuldigte vehement zurückweist. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Das Beschäftigungsverhältnis wurde damals jedenfalls aufgelöst – von wem ist vorerst unklar. Der Prozess wurde nach ersten Aussagen zur weiteren Beweisaufnahme und Anhörung von Zeugen auf unbestimmte Zeit vertagt.

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