Zahnarzt als Hauptfigur im erotischen Roman

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Hopla, was es nicht alles gibt. Aber wir können alles, sorgar Erotik!Georg hätte sich selbst als ganz normalen Typen bezeichnet. An ihm war wirklich nichts Besonderes. Nach dem Studium hatte er die gut laufende Zahnarztpraxis seines Vaters übernommen und – wie dieser – die hübscheste Sprechstundenhilfe geheiratet. Lilly. Blond gelocktes Haar, niedliches Gesicht mit Stupsnäschen und immer leicht geröteten Wangen.

Einmal die Woche ging Georg mit seinen besten Freunden, Marc und Daniel, die ebenfalls Zahnärzte waren, Billard-Spielen. Bei ein paar Bieren erzählten sie sich die krassesten Fälle der letzten Woche, lochten ein paar Kugeln ein und kehrten dann Heim, um, wie sie sagten, im ehelichen Bett „den letzten, entscheidenden Stoß zu tun.“Konnte ja sein, dass Marc und Daniel so eine fantasielose Nummer hinlegen konnten, für Georg war das nichts. Er hatte nämlich so einen eigenartigen Spleen. Aus unerfindlichen Gründen bekam er nur Lust, wenn weihnachtliche Stimmung herrschte – egal, zu welcher Jahreszeit. Ohne Weihnachtslieder-CD, Keksduft, flackernde Kerzen, Sprühschnee auf den Fensterscheiben lief gar nichts; er brauchte das ganze Programm. Am wichtigsten war allerdings, dass Lilly als sanftmütiger Engel im weißen Gewand, mit angestecktem Heiligenschein und goldglitzernden Flügeln auftrat.Sogar im Hochsommer warf sie sich ein weißes, schimmerndes Nachthemd über und kämpfte sich mit den sperrigen Flügeln durch den Flur ins dekorierte Wohnzimmer, wo Georg meist schon als behäbiger Knecht Ruprecht auf sie wartete, mit langem weißen Bart, schweren Stiefeln, die ihm bis zum Knie reichten und einem roten Zweiteiler, mit breitem schwarzen Gürtel und weißer Puschelborte.Dann fragte er gespielt drohend: „War hier ein Engel unartig?“ Und noch bevor Lilly überhaupt ihre schlimmen „Vergehen“ beichten konnte, regte sich in Georgs Weihnachtsmannhose schon seine gewaltige Rute. Atemlos wedelte er mit dem Zeigefinger. Dieser unartige Engel! Dem würde er – natürlich nur im Spaß – gehörig den Hintern versohlen müssen!Lilly machte es nichts aus, den unartigen Engel zu mimen, solange sich ihr Mann – nach der „Züchtigung mit der Rute“ – ausgiebig um ihre erotischen Bedürfnisse bemühte, was er zweifelsohne tat. So geschickt und feinfühlig, wie er als Zahnarzt vorging, so raffiniert verwöhnte und umschmeichelte er ihre intimste Stelle. Ganz so, als hätte er auch in diesem speziellen Fachbereich ein Studium mit Diplom absolviert! Für Lilly war er der absolute Glücksgriff! Man musste sich ja nur mal die traurigen Geschichten aus ihrem Freundeskreis vergegenwärtigen! Geschichten von totaler Flaute im ehelichen Schlafzimmer oder von Singles, die notgedrungen auf die Jagd nach kurzlebigen Erotik-Abenteuern gehen mussten, von denen am Ende nicht viel übrig blieb als die eine heiße Erinnerung oder die herbe Enttäuschung. Je nach dem. Georg hingegen bescherte Lilly konsequent absolute Höhenflüge, indem er stets neugierig neue Lustpunkte aufspürte, von deren Existenz Lilly bisher nicht einmal selbst etwas geahnt hatte.Als Georg an diesem Abend nach Hause kam, hatte seine Lilly bereits alles mit viel Vorfreude vorbereitet. Gold gelockt saß sie als holder Engel auf dem Esstisch und lächelte brav. Sie flüsterte: „Hallo, Knecht Ruprecht!“Es duftete wunderbar weihnachtlich. Schnell schlüpfte Georg in seine Weihnachtsmannverkleidung mit dem dicken Umschnallbauch und stellte mit drohender Stimme fest: „Mir scheint, hier war ein Engel unartig?!“Lilly nickte reumütig: „Oh, ja, lieber, guter Weihnachtsmann! Ich war wieder sehr, sehr unartig! Vor lauter Langweile habe ich ein bisschen mit der roten Kerze gespielt, obwohl ich das ja eigentlich nicht sollte!“Der Weihnachtsmann kam dicht heran: „Ich höre wohl nicht recht! Was hast du denn damit gemacht?“Lilly senkte ihren Blick hinunter auf ihren Schoß und zuckte mit den Schultern. „Das sag ich lieber nicht.“Georg räusperte sich betont ernst in seinen wattigen Bart: „Na, dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als meine Rute auszupacken.“ Damit öffnete er seine Hose und „züchtigte seinen Engel“, so, wie er auf der Esstischkante mit gespreizten Schenkeln saß, bis Lilly die himmlischen Glöckchen läuten hörte und Georg sicher war, dass sie in nächster Zeit die Finger von den Kerzen lassen würde.

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