der Zahnarzt und die Wildpinkler

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Weil ihm immer wieder Wildpinkler in den Hauseingang urinierten, hat Zahnarzt Thomas Baltzer nun selber ein Pissoir aufgestellt.

storybildZahnarzt Thomas Baltzer hatte genug von den Wildpinklern vor seinem Haus.

Das Thema ist altbekannt: Liestal hat ein Problem mit Wildpinklern. Besonders ungünstig gelegen ist das Haus von Zahnarzt Thomas Baltzer an der Seestrasse. Immer wieder erleichtern sich in seinem Hauseingang Passanten oder Jugendliche, die abends auf dem nahen Wasserturmplatz abhängen. Deshalb entschied sich Baltzer zur Selbsthilfe: Seit drei Wochen steht vor dem Durchgang ein selbst entworfenes Pissoir. «Seither hat sich die Situation extrem verbessert», so Baltzer.

Seinen «Pissort» inklusive Flutlichtanlage liess sich der Zahnarzt auch was kosten: 2500 Franken zahlte er für die Installation durch einen Profi. Das dringende Bedürfnis wird nun via Abflussrinne entsorgt. Nur eins klappt noch nicht so ganz: «Zum Teil könnten die Leute noch ihre Treffsicherheit verbessern», so Baltzer. Deshalb versah er seinen «Pissort» gestern noch mit einer Zielscheibe.

«Das Problem der Wildpinkler ist uns bekannt», so Meinrad Stöcklin von der Basel­bieter Polizei. «Wenn wir einen Übeltäter erwischen, muss er mit einer Verzeigung rechnen.» Ein öffentliches WC, das in Kürze auf dem Wasserturmplatz eröffnet wird, soll für Entspannung sorgen. Bis dahin bleibt nur Baltzers «Pissort».

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