BILD erklärt: So senken Sie Ihre Zahnarztkosten

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Na, das ist doch mal wieder ein Ding! Bild, kämpf für Sie und zeigt, wie man sich die Beisserchen billiger richten lassen kann:

• Was übernimmt die Krankenkasse?Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt für Zahnersatz einen festen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten, die für eine sogenannte Regelversorgung festgelegt wurden. Diese umfasst beispielsweise einfache Kronen, Brücken oder Prothesen.

Beispiel: Die Regelversorgung z. B. für einen fehlenden Backenzahn ist eine Brücke aus einer Metalllegierung ohne Goldanteil für rund 583 Euro. Der Festzuschuss je Kasse beträgt rund 292 bis 379 Euro, je nachdem wie regelmäßig jemand bei der Zahn-Vorsorge war. Im besten Fall zahlt der Patient rund 204 Euro selbst. Wer eine Brücke mit z. B. Keramikverblendung für 1000 Euro will, zahlt mindesten 621 Euro aus eigener Tasche, weil der Kassen-Festzuschuss immer gleich bleibt.

• Was bringt das Bonusheft an Ersparnis?
Wer jedes Jahr zur Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt oder zur Zahnärztin geht, bekommt ab dem 6. Jahr statt 50 dann 60 Prozent und ab dem 11. Jahr 65 Prozent des festgelegten Betrages für die Regelversorgung erstattet.
Außerdem wird bei regelmäßigem Zahnarztbesuchen der Behandlungsbedarf frühzeitig erkannt. Unnötige Kosten durch Folgeschäden können also verhindert werden.

• Für wen lohnt sich eine private Zusatzversicherung?
Wer teuren Zahnersatz jenseits der Regelversorgung haben will und es nicht schafft, dafür regelmäßig Geld zurückzulegen, kommt um die Extra-Police nicht herum. Wer hingegen nur die Zuzahlung bei Regelleistung reduzieren will, sollte genau rechnen: Statt Versicherungsbeiträge zu bezahlen, kann es günstiger sein, Geld für den Arztbesuch anzusparen.

• Wie viel übernehmen die Zusatz-Policen?
Das ist unterschiedlich.
Beispiel: Private Zusatzversicherung, die 80 % des Rechnungsbetrags – bei Anrechnung des Kassenanteils – übernimmt. Der Eigenanteil schrumpft von 204 auf 117 Euro Euro bei der Standardversorgung. Bei der Keramiklösung müssen statt 621 Euro nur noch 200 Euro aus eigener Tasche gezahlt werden.

• Wie teuer ist eine Zusatzversicherung?
Es kommt drauf an, was die Police alles übernimmt. Für einen sehr guten Leistungsumfang zahlt ein 43-jähriger Neukunde zwischen 25 bis 30 Euro im Monat. Frauen in der Regel etwas mehr als Männer. Wer nur einen Basisschutz braucht, kommt mit etwa 10 Euro Monatsbeitrag hin.

• Worauf muss ich achten?
Der Bund der Versicherten rät: Kleingedrucktes ganz genau angucken! Damit es bei der Kostenübernahme später keine bösen Überraschungen gibt, sollten Sie u. a. folgende Fragen vorher klären:
• Gehören Implantate und Inlays zum Zahnersatz?
• Ist die Anzahl der Implantate pro Kiefer beschränkt?
• Wie hoch ist die Erstattung?
• Sind die Leistungen in den ersten Versicherungsjahren gestaffelt, zum Beispiel 250 Euro im ersten Jahr, dann jährlich um 250 Euro steigend?
• Wird ab Beginn des Vertrages geleistet oder gibt es Wartezeiten?
• Welchen Einfluss haben fehlende Zähne auf den Versicherungsschutz?

• Muss ich bei meiner gesetzlichen Kasse immer einen Eigenanteil zahlen?
Nicht unbedingt. Etliche Kassen haben Verträge mit Zahnarzt-Netzwerken, die Zahnersatz zu so niedrigen Preisen anbieten, dass der Patient zur Regelversorgung nichts dazuzahlen muss. Patienten müssen dafür allerdings bestimmte Zahnärzte aufsuchen. Ersparnis ist dann auch bei teurem Zahnersatz drin. Welche Kassen diese Option anbieten, zeigt der Produktfinder der Stiftung Warentest unter http://www.​test.​de/​krankenkassen.

• Wie kann ich beim Zahnersatz noch sparen?
Preise im Internet vergleichen. Wer bereit ist, den Zahnarzt zu wechseln findet auf Portalen wie www.​zahngebot.​de oderwww.​2te-zahnarztmeinung.​de günstigere Angebote.

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