als der Zahnarzt ohne gültige Zulassung arbeiten wollte

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aus der Geschichte des THW Kiels:

Der größte Flop der Clubgeschichte

Auch bemerkenswert war die neue Transferpolitik, die sich ab 1977 einstellte. Die Märkte öffneten sich und Albin Vidović, der im Jahr 1972 mit der jugoslawischen Nationalmannschaft die olympische Goldmedaille gewonnen hatte, sollte zu den Zebras wechseln. Als Vermittler trat Vlado Stenzel auf, der als Trainer der DHB-Auswahl fungierte und in Zagreb geboren, ein Fachmann des dortigen Marktes war. Neben Vidović fand auch Zeljko Seles den Weg an die Kieler Förde.

Beide Transfers gelten als die größten Flops in der Vereinsgeschichte. Auf spiegel-online beschrieb Erik Eggers, wie Vidović – der ein Handgeld von 36.000 Mark erhielt (immerhin zehn Prozent des gesamten Etats) – nur den Verein wechseln wollte, wenn er als Zahnarzt (ohne gültige Zertifikate) arbeiten konnte und nach acht Spielen das Land verließ – mit dem Handgeld. Weiter heißt es, dass Bundestrainer Stenzel sogar seine Provision für den Transfer später noch einfordern wollte.

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