Axel F. – die wilden Jahre Es geht nicht nur um Liebe und Freundschaft

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Die wilden Jahre sind noch lang nicht vorbei* für Axel F. Hinter dieser schlichten Kurzform verbirgt sich kein anderer als Dr. Axel Fischer, seines Zeichens praktizierender Zahnarzt aus Waldbröl.“Weihnachten war sie da“, erzählt der sympathische und sehr dynamisch wirkende Doktor und meint damit seine erste Gitarre. Dieses Weihnachtsfest liegt nun 38 Jahre zurück und Axel Fischer war damals 13 Jahre alt. „Auf dem Schulhof konnte man mit der Gitarre bei den Mädchen schon Eindruck machen“, schmunzelt Fischer und lächelt! Die Vergangenheit, besser das Älterwerden ist auch ein Thema seiner ersten CD. „Ich habe mir immer gewünscht für mich ein Highlight zu setzen, was meine Leidenschaft für das Singen und die Gitarre betrifft“. Zum 51. Geburtstag war es dann soweit. Fischer produzierte seine CD „Niemals zu spät“ und sicherte sich hiermit gleichzeitig die Urheberrechte an den eigenen Songs.

Der Weg bis dahin war lang. Mit der Schulband „The Gates Of Eden“ kam die erste Bühnenerfahrung aber nach dem Abitur war erstmal Schluss. Fischer versteht sich als Autodidakt und perfektionierte über die Jahre sein Gitarrenspiel und seinen Gesang, ersann Melodien und textete dazu. Es entstanden eigene Songs. „Zuerst ist die Songmelodie da, ich notier mir die Akkorde und nehme das Stück dann mit einem Diktiergerät auf. Noten brauch ich dazu nicht! Viele Songs sind morgens bei einer Tasse Kaffee, mit Blatt und Bleistift in der Praxis entstanden. Irgendwann wusste ich aber nicht wo ich musikalisch stehe.

Da wollte es der Zufall, dass Dieter Szametat, (vielen Waldbrölern noch als Profimusiker und Musikjournalist bekannt), in meine Praxis kam“, erinnert sich Fischer. Szametat hörte sich an, was der Amateur „so drauf hatte“ und war begeistert. Beide verbindet heute eine Freundschaft. Um Freundschaft geht es auch in seinen Texten, so in dem Song „Gleis 16“. Als Jugendlicher ist Fischer mit seinem Freund Hans Lintzen (heute auch Zahnarzt und für das Booklet der CD verantwortlich) häufig und ganz spontan in seiner Heimatstadt Hückelhoven in den Zug gestiegen und in die „große Stadt“ gefahren.“Im Kolping Park in Köln haben wir dann unter den Bäumen gesessen, zum Reden, Singen, Lachen und Träumen“.

Leonard Cohen, der kanadische Poet, Novellist und Musiker hat Fischer schon früh beeinflusst. Vieles aus seinem Leben und seiner Lebenserfahrung versteckt sich in den Songs des CD – Albums, in dem alle elf Texte auch nachzulesen sind. Ganz wichtig ist Fischer aber auch ein anderes Thema, nämlich der Umgang des Menschen mit „unserem Planeten“. „Tief unter dem Meer- klaffen Wunden so tief – man fängt sie nicht ein – die Geister die man rief“, diese Zeilen berühren, und haben einen sehr zeitnahen Inhalt. Axel Fischer wirkt plötzlich sehr nachdenklich und verliert für einen kurzen Moment seine Lockerheit. als er diese vier Zeilen aus seinem Song „Der Himmel so leer“ zitiert. Fischer möchte seiner musikalischen Grundlinie (Folk) zukünftig treu bleiben und als Solist weiterarbeiten.

Zwei sehr beachtete Auftritte bei den Waldbröler Motorradgottesdiensten hat Fischer, alias Axel F. schon absolviert. Zu erwerben ist die hörenswerte CD in der Musikschule, bei Jagd Moden Barth, in Andys Musikladen oder in der Praxis. Das heißt: Wer einmal völlig angstfrei zum Zahnarzt möchte, kann dies bei Dr. Fischer tun. Zum Tresen gehen und dort eine CD erwerben (10 Euro für einen guten Zweck). In diesem Falle gilt ohne Einschränkung der Spruch:. …und er hat überhaupt nicht gebohrt! *Textzeile aus dem Song „Ich brauch dich“. (js)

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