Archive for Februar 2009

Spring Break

Februar 28, 2009

netter Beitrag dazu auf Spiegel Online

neue dentale blogs

Februar 27, 2009

heute neu entdeckt:

http://dental.blogger.de/

http://deepscaling.blogster.de/

Abwrackprämie jetzt auch für Zahnersatz

Februar 26, 2009

In Mecklenburg-Vorpommern können jetzt auch Zahnarztpatienten eine Abwrackprämie in Anspruch nehmen. „Ein Dentallabor bietet Patienten, die ihren alten Zahnersatz gegen neuen tauschen, jetzt eine Geldprämie“, sagte Zahnarzt Jörg Burggraf am Dienstag in Waren der Deutschen Presse-Agentur dpa. (more…)

Jeder Jeck ist anders

Februar 25, 2009

sagt der Berliner Tagesspiegel – ausgerechnet im karnevalsfeindlichen, preussischen Berlin macht man sich Gedanken über die Jecken. Und was hat das bitteschön mit Zahnmedizin zu tun? das hier: „Die große Blonde wird am Aschermittwoch wieder ein Mann sein und ein ganz normaler Zahnarzt in Bochum.“ (more…)

Kombizange gegen Zahnschmerzen –

Februar 24, 2009

Mit einer Kombizange wollte sich ein Lasterfahrer auf einem Parkplatz bei Weibersbrunn (Bayern) einen schmerzenden Zahn ziehen. Der Versuch scheiterte, der Zahn brach ab. Erst am nächsten Morgen erlöste ein Zahnarzt den 25-Jährigen von seinen Qualen – so die Ärztezeitung

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6000 Euro Geldstrafe für die geklaute Prothese

Februar 23, 2009

Neu-Ulm – Ein Zahnarzt aus Neu-Ulm muss eine Geldstrafe zahlen, weil er einer Patientin eine unbezahlte Zahnprothese wieder aus dem Mund gerissen hat. Das Amtsgericht Neu-Ulm verurteilte den 57-Jährigen am Freitag wegen Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung – so die Süddeutsche. (more…)

Volker Pispers Rauchen und Doping Kabarett

Februar 22, 2009

Zahnwurzelbehandlung demnächst im Eilverfahren und ohne ausreichende Desinfektion

Februar 21, 2009

Zahnwurzelbehandlung im Eilverfahren

Neue Gebührenordnung lässt keine Zeit für Desinfektion

(dgendo) Die Entzündung einer Zahnwurzel wird fast immer durch eingedrungene Bakterien verursacht. Um den Zahn zu retten, ist es deshalb notwendig, das infizierte Gewebe aus dem Wurzelkanalsystem zu entfernen und vorhandene Mikroorganismen zu beseitigen. Gelingt dies nicht und verbleiben noch Bakterien im Wurzelkanal, wird sich die Zahnwurzel erneut entzünden. Für den Therapieerfolg ist es absolut wichtig, alle Wurzelkanäle zu finden und auf voller Länge zu erschließen, um eine optimale chemische Desinfektion zu ermöglichen. „Das kann bei Backenzähnen schon mal zwei Stunden dauern. Allein, weil das Desinfektionsmittel mindestens 30 Minuten einwirken muss“, erklärt Dr. med. dent. Carsten Appel, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endodontie (DGEndo). (more…)

Können Sie eine Nuss mit den Zähnen aufbeißen?

Februar 20, 2009

Ihre Vorfahren konnten das jedenfalls. Neueste anthropologische Forschungen zeigen, wie die Ernährung und die Anpassung an eine bestimmte Kost die Evolution der frühesten Vormenschen beeinflussten. Der Anthropologe Gerhard Weber, Universität Wien, publiziert dazu zusammen mit einem internationalen Forschungsteam in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS). Ein transatlantisches Forschungsteam fand heraus, dass einige unserer Vorfahren vor mehr als zwei Millionen Jahren große Nüsse und Samen zu sich nahmen. Dies tat der Australopithecus zumindest in „harten Zeiten“. Die Fähigkeit, schwierig zu erschließende Nahrung zu sich zu nehmen, war vermutlich eine ökologisch bedeutsame Anpassung. Der Artikel „The feeding biomechanics and dietary ecology of Australopithecus africanus“ ist der erste einer Serie zur Erforschung von Ernährungsanpassungen von Primaten und Australopithecinen. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass das Gesichtsskelett von Australopithecus africanus, einem südafrikanischen Verwandten der Menschen, an hohe Belastungen gut angepasst war. Diese starke Beanspruchung trat während des Beißens mit den Vormahlzähnen (Prämolaren) auf. Dies wiederum legt den Schluss nahe, dass A. africanus seine vergrößerten Prämolaren und die strebepfeilerartigen Verstärkungen im Gesicht dazu benötigte, harte Nüsse und Samen aufzuknacken und zu zerkleinern. Nüsse und Samen waren zwar nicht die bevorzugte Nahrung der Australopithecinen, aber vielleicht die letzten Reserven, um über kritische Zeiten hinwegzukommen. (more…)

Risikomanagement: Verpflichtung oder „Unwort“?

Februar 19, 2009

so zumindest Dr. Kimmel in der DZW-Online

Es gibt heute kaum noch eine Fortbildungsveranstaltung und fast keine Fachzeitschrift, wo nicht das Risiko und dessen Management ein Thema ist. Es ist sogar so, dass das Risikomanagement gegenwärtig mehr und mehr das Qualitätsmanagement in der Diskussion abgelöst hat. Und das war doch in den vergangenen Jahren ein ziemlich kontrovers behandelter Sach- und Problemkomplex, der vor allem durch die Gesetzgebung in den Vordergrund gerückt worden ist.

Begonnen hat die Risikowahrnehmung wohl mit der Risikoklassifikation des Robert-Koch-Instituts in seiner Empfehlung „Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene“ (2006).

kimmel

Weder die schon richtungsweisende DIN EN-Norm 1441 aus dem Jahr 1994 noch die DIN EN ISO-Norm 14971 aus dem Jahr 2001 über Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte war in das Bewusstsein unserer Fachwelt eingedrungen, da sich auch nur wenige Autoren – zum Beispiel Prof. Dr. Gottfried Schmalz und ich selbst – schon frühzeitig mit dieser Thematik beschäftigt hatten.

Spricht man mit Tagungsteilnehmern oder hört sich sonst um, können manche offensichtlich nichts mit der Sache anfangen, weil sie sich bestimmter Risiken (etwa bei der Präparationstechnik) überhaupt nicht bewusst sind. Andere halten das Risikomanagement ebenso wie das Qualitätsmanagement für ausgesprochene Modewörter oder bürokratische Auflagen und so die Flut der Beiträge darüber für eine momentane Übertreibung. Diese oberflächliche Einstellung ist nicht weit davon entfernt, den Begriff „Risikomanagement“ für ein lästiges „Unwort“ zu halten.

Die Risikoanalyse und -bewertung ist aber auf unserem Weg zu mehr ZahnMedizin und darüber hinaus zur Medizin von besonderer Bedeutung. Es beginnt in der Praxis schon damit, durch eine gründliche und dabei auch gelesene Anamnese jedwedes Risiko durch die Kenntnis zum Beispiel von Vorerkrankungen und Medikationen zu minimieren.

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