wie man den Stau auf der Datenautobahn lichten kann

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Eins, zwei, Du bist raus – meint Futurezone von ORF

Mit „Three Strikes Out“ will die Medienindustrie dankenswerterweise den Stau auf der Datenautobahn lichten. Ein löbliches, aber viel zu zaghaftes Projekt. Wir sagen, wer außer den bösen Filesharern noch aus dem Netz verschwinden sollte.

Derzeit sind einfach schon zu viele Österreicher und Österreicherinnen im Internet. Natürlich kann man zugunsten der allgemeinen Wirtschaftlichkeit einen im Land bereits bekannten Ansatz wählen. Von dieser Idee lassen wir uns gerne inspirieren. Deshalb geben wir hier die Regeln durch, nach denen in Zukunft der Austria-Web-Traffic auf Trafikgröße schrumpfen soll. Da könnte sonst doch jeder dahersurfen.

Projekt: Brenner ’08 – freie Datenautobahn

Folgenden Personen ist mit sofortiger Wirkung der Zugang zu weltweiten Datennetzen zu untersagen:

1. Personen, die immer noch einen AOL-Account zum Surfen benutzen. Burschen, so etwas macht man einfach nicht mehr. Schon seit dem letzten Jahrhundert. AOL ist heilbar.

2. Allen, die einen Facebook- oder MySpace-Account mit weniger als 30 Freunden haben. Wie ist das denn passiert? Link in den Frühstücksflocken gefunden, hm?

3. Allen, die einen Xing-Account mit mehr als 500 Kontakten haben. Ihr habt doch nur Headhunter im Kopf. Euch kennt doch niemand.

4. Allen, die „FullACK“ in die Foren schreiben. Opportunisten! Die, die nur in Foren rummotzen, haben eh schon keine Frauen mehr.

5. Allen, die die ersten drei Links bei Google anklicken und glauben, dass das schon alles war. Wetten, dass sie nicht einmal dieses Video kennen. Merke, selbst das Wort „klein“ kann man GROSSschreiben.

6. Allen, die Mails weiterschicken, in denen merkwürdige Gentlemen um dringende Organspenden bitten.

7. Allen, die immer noch blöden Herren in bunten Hemden und unausgewogenen Raumschiffen nacheifern oder die Menschmaschine ihrer Gattin vorziehen würden. Zu was auch immer.

8. Allen, die glauben, dass Raubkopierer aus Asien kommen.

9. Allen, die das Web für ein weltweites demokratisches Medium halten.

10. Allen, die glauben, Microsoft habe das mit Yahoo nur zum Schein angezettelt. Hat es nicht. Nur auf die falsche Tour.

So, damit sollten dann 95 Prozent der heutigen Surfer verschwunden sein. Dann ist es wieder heimelig wie zu CB-Funk-Zeiten.

Eine Antwort to “wie man den Stau auf der Datenautobahn lichten kann”

  1. Rich Says:

    http://www.iftheworldcouldvote.com war eine sehr nette Idee für einen Aufstellungsort und ließ uns alle Abstimmung in den US-Wahlen. Wenn Sie genossen, zu sehen, dass welche Menschen in der ganzen Welt dachten, können Sie http://www.whattheworldbelieves.com
    interessant auch finden.

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