Archive for Mai 2008

Vergewaltigung per Telefon

Mai 4, 2008

sachen gibts, aufschlussreich mal wieder die Kommentare, es lebe Web 2.0

Aus UPI, gefunden aber bei lawblog,

UNI BOLOGNESE

Mai 2, 2008

„Für die Studierenden ist das eine Chance“

Die Bachelor-Master-Umstellung macht deutsche Hochschulen zur Großbaustelle. Viele Studentenvertreter sind dagegen – aber Imke Buß vom Dachverband fzs sieht die Bologna-Ideen positiv. Im Interview erklärt die Göttinger Studentin, wo es bei den Reformen noch hakt.

Imke Buß, 23, studiert Wirtschaftspädagogik und Spanisch an der Universität Göttingen – ein kombinierter Diplom-Staatsexamens-Studiengang, der noch nicht zu den neuen Abschlüssen Bachelor oder Master führt. Seit 2007 ist sie Vorstandsmitglied im Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs). Als Bologna-Expertin für den Deutschen Akademischen Austauschdienst hat sie Studenten und Professoren an zahlreichen deutschen Unis und Fachhochschulen über den Bologna-Prozess informiert.

SPIEGEL ONLINE: Neun Jahre läuft der Bologna-Prozess schon, Bachelor und Master lösen die traditionellen Studienabschlüsse ab. In der Debatte treten Studentenvertreter meist als Kritiker einer zunehmenden Ökonomisierung und Verschulung des Studiums auf. Trotzdem ziehen Sie eine vorsichtig positive Zwischenbilanz. Woher kommt die Kehrtwende?

Imke Buß: Wie kommen Sie auf Kehrtwende? Ich habe eher den Eindruck, dass Bildungspolitiker und Hochschulvertreter zunehmend erkennen, wo es noch hakt und worauf wir immer wieder hingewiesen haben. Der Bologna-Prozess war ja von Anfang an mehr als die Einführung von Bachelor- und Master-Abschlüssen, auch wenn das längst nicht allen klar war.

Wenn die Politik neuerdings betont, dass die Hochschulen eben auch Schulen sind, in denen das Lernen im Mittelpunkt steht, dann kann ich diese Hinwendung zu den Studierenden nur begrüßen. Endlich kommen nicht nur Strukturfragen auf den Tisch, sondern eben auch Fragen der Kompetenzvermittlung: Welche Fähigkeiten soll eine Absolventin haben, und wie bringen wir ihr diese Fähigkeiten bei? Diese Kompetenzen gehören zu den Grundideen des Bologna-Prozesses – und diese Ideen sind für die Studenten sehr positiv.

SPIEGEL ONLINE: Sind Sie denn von allen linken Geistern verlassen? Sonst ist Astas und Studentenräten doch nahezu alles, was von oben sprich: von den Bildungsministern – kommt, erst einmal suspekt…

Buß: Ich würde es anders formulieren: Was von oben kommt, sollte man wirklich sehr genau in Augenschein nehmen. Und Flexibilität im Studium, internationale Mobilität, aber auch Persönlichkeitsentwicklung oder die soziale Komponente beim Hochschulzugang – das sind alles gute Ideen, die im Bologna-Prozess mit verabredet wurden und die dafür sorgen, dass die Hochschulen wieder mehr für die Studierenden da sind. Das begrüßen wir. Die linke Position besteht dann darin, den Studierenden das Handwerkszeug zu geben, damit sie die Umsetzung der Reformen mitgestalten und ihren Bedürfnissen entsprechend beeinflussen können.

SPIEGEL ONLINE: Also ist der Bologna-Prozess eine gute Sache und wird nur schlecht umgesetzt?

Buß: In Deutschland ganz bestimmt. Hier weiß doch kaum jemand, wofür Bologna eigentlich steht. Bachelor und Master, ja klar, aber darüber hinaus? Ich habe eher das Gefühl, dass die Hochschulleitungen momentan pauschal jede Veränderung mit Bologna begründen – egal, ob sie sinnvoll ist oder nicht.

SPIEGEL ONLINE: Zum Beispiel?

Buß: Nehmen Sie nur die mittlerweile überall üblichen Anwesenheitslisten. Mit den reformierten Studiengängen hat das gar nichts zu tun, schließlich sollen Kompetenzen vermittelt werden und nicht Anwesenheitsstunden gesammelt. Oder der Trend, Studienangebote nur noch zum Wintersemester beginnen zu lassen: Das ist das Gegenteil der im Bologna-Prozess gewollten Flexibilität. Und es gibt natürlich auch überhaupt keinen Zwang, die Übergangsquoten vom Bachelor- zum Masterstudium so klein zu halten, dass nur ein kleiner Teil der B.A.-Absolventen wirklich weitermachen kann. Da werden die Reformen für willkürliche Sparmaßnahmen missbraucht.

SPIEGEL ONLINE: Lässt sich im Bologna-Prozess denn noch viel verbessern? 2010 soll er abgeschlossen sein, da bleibt ja wenig Zeit.

Buß: Die Reformen werden uns ganz sicher noch über diesen Zeitpunkt hinaus beschäftigen. Und dass sich noch einiges ändern muss, ist ja wohl auch klar. Ich habe jedenfalls immer wieder zu hören bekommen, dass der Stress und die Belastung für die Studierenden enorm angewachsen sind. Es gibt kaum noch Zeit zum Jobben oder gar zur persönlichen Entfaltung, in vielen Studiengängen steht das möglichst schnelle Einpauken des Wissens im Mittelpunkt. Aber die Debatte in Deutschland verändert sich gerade: Die Lehrenden fangen an, über ihre Lehrformen nachzudenken und damit auch über die Bedürfnisse der Studenten. Das ist die Chance, die wir nutzen müssen, um die Hochschulen wirklich nachhaltig zu verbessern.

Klatsch und Tratsch mit Schweizer Young dentists

Mai 1, 2008

eine wundervolle dental trash seite gibt es seit einiger Zeit als schweizer Domain. Der wundervolle Boris Better knipst was die Chips hergeben und stellt sie in Dentalspace ein.